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Eigene Studien und Daten veröffentlichen: Warum KI-Systeme Zahlen zitieren

von Benjamin Kaim
SEO & KI Experte
Veröffentlicht: 3 Min. Lesezeit

Inhalte mit überprüfbaren Zahlen und Quellen haben bessere Chancen, in KI-Antworten aufgegriffen zu werden. Die GEO-Studie von Aggarwal et al. zeigt: Das Ergänzen von Statistiken, Zitaten und Quellenangaben verbesserte die Sichtbarkeit in generativen Suchsystemen deutlich, Keyword-Stuffing dagegen kaum. Eigene Studien und Erhebungen liefern genau solche Zahlen, die es nirgendwo sonst gibt. Sie müssen nicht aufwendig sein, aber transparent und sauber aufbereitet.

  • Statistiken, Zitate und Quellen erhöhten laut GEO-Studie die Sichtbarkeit um 30 bis 40 % (relativ).
  • Eigene Daten sind einzigartig und werden von anderen zitiert.
  • Methodik offenlegen: Zeitraum, Stichprobe, Vorgehen.
  • Kernergebnisse als HTML mit Kurzantwort und Tabellen aufbereiten.

Warum eigene Zahlen wirken

In der GEO-Studie erzielten die Methoden „Statistiken ergänzen“, „Zitate ergänzen“ und „Quellen zitieren“ zusammen eine relative Verbesserung von 30 bis 40 % beim positionsgewichteten Textanteil in den Antworten. Eigene Daten haben einen weiteren Vorteil: Wer eine Zahl zuerst veröffentlicht, wird häufig als Quelle genannt, auch von Medien und anderen Websites. Diese Erwähnungen stärken wiederum die Sichtbarkeit in KI-Antworten, siehe Brand Mentions aufbauen.

Ideen für eigene Daten

Datenquellen für eigene Studien
QuelleBeispiel
KundenumfrageWie wichtig ist Kunden eine Online-Terminbuchung?
Eigene AuswertungenDurchschnittliche Projektdauer oder Kosten aus abgeschlossenen Aufträgen, anonymisiert
MarktbeobachtungPreise, Angebote oder Öffnungszeiten von Anbietern einer Region
KI-TestsWelche Anbieter nennen KI-Assistenten bei typischen Fragen?
Öffentliche DatenAuswertung amtlicher Statistiken für die eigene Branche oder Region

Ein Beispiel: unsere eigene Studie

Für die Studie 2026 zu KI-Empfehlungen haben wir ChatGPT, Perplexity und Gemini je 50 Kaufberatungsfragen aus 10 Branchen gestellt und 150 Antworten mit 3.001 Quellenangaben ausgewertet. Methodik, Datum, eingesetzte Modelle und Einschränkungen sind offengelegt. Eine Änderung der Auswertung nach Ergänzung von Gemini haben wir transparent vermerkt.

So bereiten Sie eine Studie auf

  1. Mit einer Kurzantwort und den drei wichtigsten Ergebnissen beginnen.
  2. Methodik offenlegen: Zeitraum, Stichprobe, Vorgehen, Grenzen.
  3. Kernzahlen in HTML-Tabellen, nicht nur in Grafiken, siehe Bilder für die KI-Suche.
  4. Ein Veröffentlichungs- und Aktualisierungsdatum angeben.
  5. Eine Pressemitteilung und Grafiken zur freien Verwendung mit Quellenangabe anbieten, siehe Pressearbeit für KI-Sichtbarkeit.
  6. Die Studie regelmäßig wiederholen, damit die Zahlen aktuell bleiben.

Was Sie vermeiden sollten

  • Zu kleine oder einseitige Stichproben als repräsentativ darstellen.
  • Ergebnisse überzeichnen oder ohne Einordnung zuspitzen.
  • Zahlen ohne Methodik veröffentlichen.
  • Fremde Zahlen ohne Quellenangabe übernehmen.

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Häufige Fragen

Wie groß muss eine Studie sein?

Das hängt von der Aussage ab. Wichtiger als die Größe ist, dass Methodik und Grenzen offen beschrieben sind und die Schlussfolgerungen zur Stichprobe passen.

Sollte ich die Studie als PDF veröffentlichen?

Die Kernergebnisse gehören auf eine HTML-Seite. Eine PDF kann zusätzlich als Download dienen, siehe PDFs und KI-Sichtbarkeit.

Wie oft sollte ich eine Studie wiederholen?

Bei sich schnell ändernden Themen jährlich oder halbjährlich. Wiederholungen zeigen zudem Entwicklungen, die für Medien interessant sind.