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Bilder für die KI-Suche optimieren: Alt-Texte, Dateinamen und Kontext

von Benjamin Kaim
SEO & KI Experte
Veröffentlicht: 3 Min. Lesezeit

Suchen werden zunehmend multimodal: Nutzer fotografieren Produkte, laden Bilder in ChatGPT oder suchen mit Google Lens. Damit Ihre Bilder verstanden werden, brauchen sie beschreibende Alt-Texte, sprechende Dateinamen und einen passenden Textkontext. Wichtige Informationen gehören zusätzlich in den Text, nicht nur ins Bild. Google empfiehlt außerdem, Bilder nahe am relevanten Text zu platzieren und gängige Formate wie WebP oder AVIF zu nutzen.

  • Alt-Texte beschreiben das Bild informativ, ohne Keyword-Stuffing.
  • Dateinamen kurz und beschreibend statt IMG00023.jpg.
  • Bilder nahe am passenden Text platzieren, Bildunterschriften nutzen.
  • Wichtige Aussagen nie nur im Bild, sondern auch im Text.

Warum Bilder für die KI-Suche wichtig sind

Mit der multimodalen Suche verarbeiten KI-Systeme Text, Bilder und teils Videos gemeinsam. Ein Bild kann Einstieg in eine Suche sein, etwa das Foto eines Ersatzteils. Die Antwort stützt sich dann auf Seiten, deren Bilder und Texte gut zusammenpassen. Gleichzeitig lesen viele KI-Crawler vor allem Text, siehe JavaScript und KI-Crawler. Informationen, die nur im Bild stehen, gehen dort leicht verloren.

Googles Empfehlungen im Überblick

Bildoptimierung nach Google Search Central
BereichEmpfehlung
Alt-Textnützlich und informationsreich, Keywords im Kontext, kein Keyword-Stuffing
Dateinamekurz und beschreibend, z. B. schwarzes-kaetzchen.jpg
Platzierungnahe am relevanten Text, auf thematisch passenden Seiten
FormatBMP, GIF, JPEG, PNG, WebP, SVG oder AVIF im img-Element
Responsive Bilderpicture oder srcset, immer mit src als Fallback
AuffindbarkeitBild-Sitemap für Bilder, die Google sonst nicht findet

Gute und schlechte Alt-Texte

Beispiele für Alt-Texte
QualitätBeispiel
schlechtalt=““
schlechtalt=“Bild Werkzeug Werkzeuge kaufen günstig Werkzeug Shop“
besseralt=“Akkuschrauber“
gutalt=“Akkuschrauber 18 Volt mit zwei Akkus und Ladegerät im Koffer“

Rein dekorative Bilder dürfen ein leeres Alt-Attribut haben. Für alle Bilder mit Inhalt, also Produktfotos, Diagramme, Screenshots und Teamfotos, lohnt sich eine sachliche Beschreibung.

Diagramme, Tabellen und Infografiken

Zahlen, Preise und Vergleiche, die nur als Grafik vorliegen, können textbasierte Crawler nicht auslesen. Ergänzen Sie Diagramme deshalb um eine kurze Zusammenfassung im Text oder eine HTML-Tabelle. Das hilft auch Nutzern mit Screenreadern.

Checkliste

  1. Alt-Texte für alle inhaltlichen Bilder
  2. Beschreibende Dateinamen vor dem Hochladen
  3. Bildunterschriften bei erklärungsbedürftigen Bildern
  4. Kernaussagen von Grafiken zusätzlich als Text
  5. Moderne Formate und passende Bildgrößen
  6. Eigene Fotos statt austauschbarer Stockbilder, wo möglich
  7. Bilder in der Sitemap, falls sie sonst schwer auffindbar sind

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Begriff erklärt: Alt-Text.

Häufige Fragen

Lesen ChatGPT und Perplexity Alt-Texte?

Wie genau einzelne Anbieter Bilder verarbeiten, ist nicht öffentlich dokumentiert. Alt-Texte stehen aber im HTML und sind damit für textbasierte Crawler lesbar, anders als Text innerhalb eines Bildes.

Sollte ich Keywords in den Alt-Text schreiben?

Nur, wenn sie das Bild zutreffend beschreiben. Google rät ausdrücklich von Keyword-Stuffing im Alt-Text ab.

Welches Bildformat ist am besten?

Google unterstützt unter anderem WebP und AVIF. Beide erlauben kleine Dateien bei guter Qualität und verbessern die Ladezeit.