KI-Sichtbarkeit & GEO

Wettbewerbsanalyse für KI-Sichtbarkeit: So finden Sie heraus, warum die KI andere empfiehlt

von Benjamin Kaim
SEO & KI Experte
Veröffentlicht: 3 Min. Lesezeit

Eine Wettbewerbsanalyse für KI-Sichtbarkeit zeigt, welche Anbieter ChatGPT, Gemini, Perplexity und Google-KI bei Ihren wichtigsten Fragen empfehlen und warum. Dazu stellen Sie ein festes Set an Fragen, notieren genannte Marken und zitierte Quellen und vergleichen sie mit Ihrer eigenen Präsenz. Die Lücken zeigen, wo Sie Inhalte ergänzen und wo Sie Erwähnungen aufbauen sollten.

  • Mit einem festen Prompt-Set mehrere KI-Systeme vergleichen.
  • Genannte Marken und zitierte Quellen getrennt erfassen.
  • Quellen, die Wettbewerber nennen, Sie aber nicht, sind die wichtigsten Ziele.
  • Die Analyse regelmäßig wiederholen, Antworten schwanken.

Schritt 1: Die richtigen Fragen festlegen

Wählen Sie 20 bis 50 Fragen, die Kunden vor einer Kaufentscheidung stellen, vor allem Vergleichs- und Empfehlungsfragen ohne Ihren Markennamen. Wie Sie solche Fragen finden, zeigt der Ratgeber Prompt-Recherche. Das Ergebnis ist Ihr Prompt-Set.

Schritt 2: Antworten in mehreren Systemen erfassen

Stellen Sie jede Frage in ChatGPT, Gemini, Perplexity und dem Google KI-Modus, am besten mit Websuche. Unsere Studie zeigt, dass die Systeme sehr unterschiedliche Quellen nutzen. Ein einzelnes System reicht deshalb nicht.

Beispiel für eine Auswertungstabelle
FrageSystemGenannte Marken (Reihenfolge)Zitierte Quellen
Welche CRM-Software eignet sich für kleine Teams?ChatGPTAnbieter A, Anbieter B, Anbieter Cvergleichsportal.de, fachmagazin.de
Welche CRM-Software eignet sich für kleine Teams?PerplexityAnbieter B, Ihre Markeomr.com, anbieter-b.de

Schritt 3: Kennzahlen je Wettbewerber berechnen

  • Sichtbarkeitsrate: In wie viel Prozent der Antworten wird jede Marke genannt?
  • Nennungsposition: Wird sie zuerst oder weiter hinten genannt?
  • Share of Voice: Anteil an allen Nennungen im Vergleich zum Wettbewerb.
  • Sentiment: Wird die Marke positiv, neutral oder kritisch beschrieben?

Schritt 4: Quellen der Wettbewerber analysieren

Der wichtigste Teil: Auf welche Websites stützt sich die KI, wenn sie Wettbewerber empfiehlt? Sortieren Sie die zitierten Quellen nach Typ, etwa Vergleichsportale, Fachmedien, Bewertungsportale, Foren und Anbieterseiten. Quellen, in denen Wettbewerber vorkommen, Ihre Marke aber nicht, sind Ihre Mention Gaps.

Schritt 5: Maßnahmen ableiten

Von der Lücke zur Maßnahme
BefundMaßnahme
Wettbewerber steht in Vergleichslisten, Sie nichtRedaktionen ansprechen, Listicle-Platzierungen, siehe Vergleichsportale und KI
KI zitiert Ratgeber eines Wettbewerberseigenen, besseren Inhalt zur Frage erstellen, siehe Content für KI schreiben
Wettbewerber hat mehr BewertungenBewertungen aktiv sammeln, siehe Bewertungen und KI-Sichtbarkeit
Wettbewerber wird in Fachmedien zitiertPressearbeit und Expertenbeiträge, siehe Brand Mentions aufbauen
KI beschreibt Ihre Marke falschQuellen korrigieren, siehe Falsche KI-Aussagen korrigieren

Schritt 6: Regelmäßig wiederholen

KI-Antworten schwanken von Abfrage zu Abfrage. Wiederholen Sie die Analyse mit demselben Prompt-Set monatlich oder quartalsweise und betrachten Sie Trends statt einzelner Ergebnisse. Tools können das automatisieren, siehe KI-Sichtbarkeit Tools im Vergleich. Wenn Sie die Analyse abgeben möchten, übernimmt unser Monitoring der Markenerwähnungen ab dem Growth-Paket auch den Wettbewerbsvergleich.

Wie sichtbar ist Ihre Marke? Der kostenlose Check liefert einen ersten Eindruck, welche Anbieter ChatGPT, Gemini, Perplexity und Claude in Ihrem Themenfeld nennen.

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Häufige Fragen

Wie viele Wettbewerber sollte ich analysieren?

Meist reichen drei bis fünf direkte Wettbewerber. Nehmen Sie zusätzlich Marken auf, die die KI häufig nennt, auch wenn Sie sie bisher nicht als Wettbewerber gesehen haben.

Kann ich die Analyse ohne Tool machen?

Ja, mit einer Tabelle und manuellen Abfragen. Bei vielen Fragen und Systemen wird das aber schnell aufwendig.

Warum nennt die KI Wettbewerber, die kleiner sind als wir?

Oft, weil sie in den Quellen stärker vertreten sind, auf die sich die KI stützt, etwa in Vergleichen, Foren oder Fachmedien. Größe allein reicht nicht.