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Autorenseiten und Autoren-Markup: So zeigen Sie KI-Systemen, wer schreibt

von Benjamin Kaim
SEO & KI Experte
Aktualisiert: 3 Min. Lesezeit

Suchmaschinen und KI-Systeme bewerten Inhalte auch danach, wer sie verfasst hat. Google fragt in seinen Leitlinien ausdrücklich, ob Seiten eine Autorenangabe tragen und ob diese zu weiteren Informationen über die Person führt. Eine gute Autorenseite beschreibt Erfahrung und Themen des Autors, verlinkt auf Profile wie LinkedIn und wird mit Person-Markup ausgezeichnet. So lässt sich der Autor eindeutig als Entität zuordnen.

  • Jeder Fachartikel braucht eine sichtbare Autorenangabe mit Link zur Autorenseite.
  • Die Autorenseite beschreibt Erfahrung, Themen und Qualifikation konkret.
  • Im Markup: nur der Name in author.name, dazu url oder sameAs.
  • Einheitliche Angaben auf Website, LinkedIn und anderen Profilen stärken die Entität.

Warum Autoren für KI-Sichtbarkeit zählen

Google beschreibt in seinen Leitlinien für hilfreiche Inhalte drei Fragen: Wer hat den Inhalt erstellt, wie und warum. Zur ersten Frage heißt es unter anderem, ob Autorenangaben zu weiteren Informationen über die Autoren führen. Das zahlt auf E-E-A-T ein. KI-Systeme, die auf den Suchindex zugreifen, profitieren von denselben Signalen. Zudem können sie eine Person nur dann als Experten nennen, wenn sie eindeutig erkennbar ist, siehe Entitäten-Optimierung.

„Do bylines lead to further information about the author or authors involved?“

Google Search Central, „Creating helpful, reliable, people-first content“

Was auf eine gute Autorenseite gehört

  • Vollständiger Name und Foto
  • Aktuelle Rolle und Unternehmen
  • Konkrete Erfahrung: Jahre im Fach, Projekte, Branchen
  • Themen, über die die Person schreibt
  • Qualifikationen, Zertifikate, Vorträge oder Veröffentlichungen, sofern vorhanden
  • Links zu LinkedIn, Unternehmensseite und weiteren Profilen
  • Liste der verfassten Artikel

Vermeiden Sie leere Floskeln wie „Experte mit Leidenschaft“ ohne Belege. Konkrete, überprüfbare Angaben wirken stärker, für Leser wie für Maschinen.

Autoren-Markup nach Googles Vorgaben

Googles Empfehlungen für Autoren-Markup
EmpfehlungBeispiel
Nur den Namen in author.name angeben„Anna Beispiel“, nicht „Dr. Anna Beispiel, Geschäftsführerin“
Person für Personen, Organization für Organisationenkein Typ Thing
url oder sameAs mit gültigen LinksAutorenseite, LinkedIn-Profil
Mehrere Autoren einzeln angebenje Autor ein eigener author-Eintrag
Alle sichtbaren Autoren auszeichnenMarkup und Seite stimmen überein
{
  "@context": "https://schema.org",
  "@type": "Article",
  "headline": "Titel des Artikels",
  "author": {
    "@type": "Person",
    "name": "Anna Beispiel",
    "url": "https://www.ihre-domain.de/autor/anna-beispiel/",
    "sameAs": ["https://www.linkedin.com/in/anna-beispiel/"]
  }
}

Viele SEO-Plugins wie Rank Math erzeugen dieses Markup automatisch aus dem WordPress-Profil. Prüfen Sie, ob Name, Autorenseite und Profil-Links korrekt ausgegeben werden. Mehr dazu: Strukturierte Daten für KI und sameAs.

Checkliste

  1. Autorenangabe auf allen Fachartikeln sichtbar
  2. Autorenangabe verlinkt auf eine eigene Autorenseite
  3. Autorenseite mit konkreter Erfahrung und Profil-Links
  4. Person-Markup mit Name, url und sameAs
  5. Gleicher Name und gleiche Rolle auf Website, LinkedIn und in Pressetexten
  6. Gastartikel und Interviews auf der Autorenseite verlinken

Wie sichtbar ist Ihre Marke? Der kostenlose Check zeigt, ob KI-Systeme Sie nennen.

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Das Gegenstück für Unternehmen: Über-uns-Seite und Organization-Markup.

Begriff erklärt: Person-Schema.

Häufige Fragen

Brauche ich Autorenseiten auch für Unternehmensblogs?

Ja, wenn Fachwissen im Vordergrund steht. Artikel, die einer echten Person mit nachvollziehbarer Erfahrung zugeordnet sind, schaffen mehr Vertrauen als anonyme Beiträge.

Darf ich eine Organisation als Autor angeben?

Ja, dann mit dem Typ Organization. Für Fachinhalte ist eine konkrete Person aber meist aussagekräftiger.

Verbessert Autoren-Markup direkt das Ranking?

Google nutzt das Markup, um Autoren besser zu verstehen und zuzuordnen. Ein direkter Ranking-Effekt ist nicht dokumentiert. Entscheidend ist, dass Angaben und Inhalte glaubwürdig sind.