KI-Plattformen

KI-Suchmaschinen im Vergleich: ChatGPT, Gemini, Perplexity & Co.

von Benjamin Kaim
SEO & KI Experte
Veröffentlicht: 3 Min. Lesezeit

Die wichtigsten KI-Suchmaschinen sind ChatGPT mit Suche, Google Gemini, Googles AI Overviews und KI-Modus, Perplexity und Microsoft Copilot. Alle beantworten Fragen direkt und nennen dabei Quellen. Sie unterscheiden sich vor allem darin, welchen Suchindex sie nutzen, wie sie Quellen anzeigen und welche Crawler Zugriff brauchen.

  • ChatGPT hatte im Februar 2026 rund 900 Millionen wöchentliche Nutzer.
  • Gemini erreichte im 2. Quartal 2026 rund 950 Millionen monatliche Nutzer.
  • Google-KI baut auf dem Google-Index auf, Perplexity sucht mit eigenem Crawler.
  • Für alle gilt: crawlbar sein, klar antworten, im Web erwähnt werden.

Die KI-Suchmaschinen im Überblick

KI-Suchmaschinen im Vergleich
SystemAnbieterQuelle der AntwortenWichtig für Ihre Sichtbarkeit
ChatGPT (mit Suche)OpenAITrainingswissen und WebsucheOAI-SearchBot zulassen, Erwähnungen aufbauen
GeminiGoogleTrainingswissen und Google-Suche (Grounding)Google-SEO, klare Entität
AI Overviews und KI-ModusGoogleGoogle-IndexGoogle-SEO, Teilfragen abdecken
PerplexityPerplexity AILive-Websuche mit eigenem CrawlerPerplexityBot zulassen, aktuelle Inhalte
CopilotMicrosoftTrainingswissen und Bing-SucheBing-Indexierung, Bingbot zulassen

Wie viele Menschen KI-Suche nutzen

ChatGPT erreichte laut OpenAI im Februar 2026 rund 900 Millionen wöchentliche Nutzer. Alphabet-Chef Sundar Pichai nannte für Gemini im zweiten Quartal 2026 rund 950 Millionen monatliche Nutzer. Die Zahlen sind nicht direkt vergleichbar, weil einmal wöchentliche und einmal monatliche Nutzer gezählt werden.

Die Systeme im Detail

ChatGPT antwortet aus seinem Trainingswissen und durchsucht bei Bedarf das Web. Welche Marken genannt werden, hängt stark von Erwähnungen in Vergleichen und Fachartikeln ab. Mehr im Artikel ChatGPT SEO.

Google Gemini verknüpft seine Antworten per Grounding mit der Google-Suche und zeigt Quellen an. Mehr unter Gemini SEO.

AI Overviews und KI-Modus stehen direkt in der Google-Suche. Laut Google gelten dafür die bekannten SEO-Grundlagen. Mehr im Ratgeber In AI Overviews erscheinen.

Perplexity sucht bei jeder Frage live und nennt die Quellen nummeriert. Der Crawler PerplexityBot beachtet die robots.txt. Mehr unter Perplexity SEO.

Microsoft Copilot nutzt die Bing-Suche. Wer bei Bing nicht indexiert ist, wird dort kaum als Quelle erscheinen.

Was das für Ihre Marke bedeutet

  • Technik: alle relevanten Crawler zulassen, siehe KI-Crawler und robots.txt.
  • Inhalte: direkte Antworten, Zahlen und Quellen, siehe Content für KI schreiben.
  • Erwähnungen: in Listicles und Fachmedien genannt werden, weil alle Systeme externe Quellen nutzen.
  • Messung: jedes System einzeln prüfen, denn die Ergebnisse unterscheiden sich deutlich.

Wie sichtbar ist Ihre Marke? Der kostenlose Check zeigt, ob KI-Systeme Sie nennen.

Sichtbarkeit in allen Systemen prüfen

Häufige Fragen

Welche KI-Suchmaschine ist die wichtigste?

Nach Nutzerzahlen liegen ChatGPT und Google mit Gemini und AI Overviews vorn. Welche für Sie zählt, hängt davon ab, wo Ihre Zielgruppe sucht. Prüfen Sie Ihre Sichtbarkeit am besten in allen Systemen.

Brauche ich für jede KI-Suchmaschine eine eigene Strategie?

Die Grundlagen sind gleich: gute Inhalte, Crawlbarkeit und Erwähnungen. Unterschiede gibt es bei den Crawlern und bei der Frage, welcher Suchindex genutzt wird.

Sind KI-Suchmaschinen eine Konkurrenz zu Google?

Teilweise. Google baut KI-Antworten aber selbst in die Suche ein. Für Marken zählt deshalb die Sichtbarkeit in klassischen und KI-Ergebnissen.