KI-Sichtbarkeit & GEO

Häufige GEO-Fehler: 10 Fehler, die Ihre KI-Sichtbarkeit kosten

von Benjamin Kaim
SEO & KI Experte
Veröffentlicht: 3 Min. Lesezeit

Die häufigsten GEO-Fehler sind blockierte KI-Crawler, Keyword-Stuffing, fehlende Belege, versteckte Antworten und die Konzentration auf eigene Inhalte statt auf Erwähnungen. Hinzu kommen fehlende Messung und das Vergessen von Bing. Die meisten Fehler lassen sich mit wenig Aufwand beheben.

  • Keyword-Stuffing brachte in der GEO-Studie keinen Vorteil.
  • Google-Extended zu blockieren schadet der Google-Suche laut Google nicht, Googlebot zu blockieren schon.
  • Erwähnungen auf fremden Seiten sind wichtiger als viele eigene Seiten.
  • Ohne Messung bleibt unklar, was wirkt.

Die 10 häufigsten Fehler

Häufige GEO-Fehler und Lösungen
FehlerFolgeLösung
KI-Crawler blockiertSeiten können nicht als Quelle dienenrobots.txt prüfen, siehe KI-Crawler und robots.txt
Google-Extended mit Googlebot verwechseltBlockade von Googlebot kostet Suche und AI OverviewsGoogle-Extended betrifft laut Google nur das KI-Training
Keyword-Stuffingkein Vorteil, in der GEO-Studie sogar schlechternatürlich schreiben, Fragen beantworten
Antwort verstecktKI findet die Kernaussage nichtKurzantwort am Anfang jedes Abschnitts
Keine BelegeInhalte wirken weniger zitierfähigZahlen mit Quelle, Zitate, eigene Daten
Nur eigene InhalteMarke fehlt in den Quellen der KIErwähnungen in Listen und Fachmedien aufbauen
Bing ignoriertCopilot nutzt BingBing Webmaster Tools und IndexNow nutzen
Veraltete InhalteKI zitiert AktuelleresInhalte regelmäßig prüfen und datieren
Keine MessungErfolg nicht belegbarfestes Prompt-Set, monatliche Messung
Nur ein KI-System geprüftfalsches Bild der SichtbarkeitChatGPT, Google-KI, Gemini, Perplexity getrennt prüfen

Im Detail: KI-Crawler blockiert

Manche Websites sperren KI-Crawler pauschal in der robots.txt oder über die Firewall. Dann können Systeme wie ChatGPT-Suche oder Perplexity die Seiten nicht lesen und nicht verlinken. Prüfen Sie, welche Crawler Sie aussperren und warum.

Im Detail: Google-Extended mit Googlebot verwechselt

Google-Extended steuert laut Google nur, ob Inhalte für das Training künftiger Gemini-Modelle genutzt werden, und hat keinen Einfluss auf die Google-Suche. Wer statt Google-Extended den Googlebot blockiert, verschwindet aus der Suche und damit auch aus AI Overviews.

Im Detail: Keyword-Stuffing

In der GEO-Studie schnitt das Anhäufen von Keywords sogar schlechter ab als unveränderte Texte. Zitate, Statistiken und Quellenangaben erhöhten die Sichtbarkeit dagegen deutlich. Mehr dazu im Artikel Content für KI schreiben.

Im Detail: Nur auf eigene Inhalte setzen

Viele Unternehmen veröffentlichen immer neue Seiten. Laut Ahrefs gibt es aber kaum einen Zusammenhang zwischen der Zahl der Seiten und KI-Sichtbarkeit, während Erwähnungen im Web und auf YouTube stark damit zusammenhängen, siehe YouTube und KI-Sichtbarkeit.

Im Detail: Keine Messung

Ohne festes Prompt-Set und regelmäßige Messung lässt sich nicht sagen, ob Maßnahmen wirken. Die wichtigsten Kennzahlen erklärt der Artikel KI-Sichtbarkeit messen.

Wie sichtbar ist Ihre Marke? Der kostenlose Check zeigt, ob KI-Systeme Sie nennen.

Fehler kostenlos aufdecken

Häufige Fragen

Welcher GEO-Fehler ist am häufigsten?

Häufig sind blockierte Crawler und fehlende Messung. Beides lässt sich schnell beheben.

Schadet es, KI-Crawler zu blockieren?

Wer Such-Crawler von KI-Systemen blockiert, kann dort nicht als Quelle erscheinen. Trainings-Crawler zu blockieren betrifft dagegen nur das Training künftiger Modelle.

Kann man mit GEO auch etwas kaputt machen?

Ja, etwa durch Keyword-Stuffing, versteckte Texte oder gefälschte Bewertungen. Diese Taktiken verstoßen gegen Richtlinien und bringen laut Studien keinen Vorteil.