HTTP-Statuscodes
Auch: Statuscode, 404, 410, 500, 200
HTTP-Statuscodes sind dreistellige Antwortcodes eines Servers, etwa 200 für Erfolg, 301 für eine Weiterleitung, 404 für nicht gefunden oder 500 für einen Serverfehler.
Bei jedem Abruf antwortet ein Server mit einem Statuscode. Laut Google bedeutet ein 2xx-Code nicht automatisch Indexierung, Inhalte von URLs mit 4xx-Codes nutzt Google nicht, und bei 404 oder 410 entfernt Google die URL mit der Zeit. Bei 5xx-Fehlern und bei 429 (zu viele Anfragen) verlangsamt Google das Crawling. Liefert eine Fehlerseite den Code 200, spricht man von einem Soft 404.
| Bereich | Beispiele | Behandlung laut Google |
|---|---|---|
| 2xx | 200 | Inhalt wird weiterverarbeitet, Indexierung nicht garantiert |
| 3xx | 301, 302, 307, 308 | Weiterleitung, bis zu 10 Schritte |
| 4xx | 404, 410 | Inhalt wird nicht genutzt, URL fällt mit der Zeit heraus |
| 429 | 429 | wird wie Serverüberlastung behandelt |
| 5xx | 500, 503 | Crawling wird verlangsamt |
Bedeutung für KI-Sichtbarkeit
Laut Vercel landeten ChatGPT und Claude 2024 bei rund einem Drittel ihrer Abrufe auf 404-Seiten. Saubere Statuscodes und Weiterleitungen sorgen dafür, dass Crawler Ihre wichtigen Seiten erreichen. Blockaden durch Bot-Schutz zeigen sich oft als 403, siehe KI-Crawler in Logfiles erkennen.
Praxis: Website-Relaunch-Checkliste.
Siehe auch: Soft 404.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen 404 und 410?
404 bedeutet „nicht gefunden“, 410 „dauerhaft entfernt“. Google behandelt beide ähnlich und entfernt die URL mit der Zeit.
Wie finde ich Soft 404?
Die Google Search Console weist sie im Bericht zur Seitenindexierung aus.