Lexikon

Crawl-Budget

Auch: Crawl Budget, Crawling-Budget

Das Crawl-Budget ist die Menge an URLs, die Google auf einer Website crawlen kann und will. Es ergibt sich aus dem Crawling-Kapazitätslimit und dem Crawling-Bedarf.

von Benjamin Kaim Aktualisiert:

Das Crawl-Budget beschreibt laut Google die Menge an URLs, die Google crawlen kann und möchte. Es setzt sich aus dem Crawling-Kapazitätslimit (wie stark der Server belastet werden kann) und dem Crawling-Bedarf (wie gefragt und aktuell die Inhalte sind) zusammen. Relevant ist es vor allem für große Websites.

Für wen das Crawl-Budget wichtig ist

Websites, für die Google das Thema Crawl-Budget empfiehlt
Website-TypMerkmal
Große Websitesüber 1 Million Seiten, wöchentliche Änderungen
Mittelgroße Websitesüber 10.000 Seiten, tägliche Änderungen
Websites mit Indexierungsproblemenviele URLs mit „Gefunden – zurzeit nicht indexiert“

So nutzen Sie das Crawl-Budget besser

  • doppelte Inhalte zusammenführen
  • unwichtige URLs per robots.txt vom Crawling ausschließen
  • entfernte Seiten mit 404 oder 410 beantworten
  • Ladezeiten verbessern und HTTP-Caching nutzen

Bedeutung für KI-Sichtbarkeit

Auch KI-Crawler wie OAI-SearchBot oder PerplexityBot haben begrenzte Ressourcen. Eine schlanke, schnelle Website mit wenigen unnötigen URLs erleichtert allen Crawlern die Arbeit, siehe KI-Crawler und robots.txt.

Häufige Fragen

Muss sich eine kleine Website um das Crawl-Budget kümmern?

In der Regel nicht. Google richtet seinen Leitfaden an große oder sich sehr schnell ändernde Websites.